Burgenland: Totalsperre der B50 auf Sieggrabener Sattel bis morgen 

vonRedaktion Salzburg
FEBRUAR 20, 2026

Burgenland

LH Doskozil/ LR Dorner: Dank an Einsatzkräfte und Appell an Bevölkerung, weiterhin unnötige Fahrten und Risiken zu vermeiden

Der Wintereinbruch im Burgenland hat die Einsatzkräfte des Landes stark gefordert. Aufgrund von Gefahr in Verzug ist die B50 auf dem Sieggrabener Sattel bis voraussichtlich morgen gesperrt. Aufgrund der Aufräumarbeiten und weiterer Gefahr in Verzug durch möglichen Schneebruch bei Bäumen bleiben auch zahlreiche weitere Straßensperren im Burgenland aufrecht. Mittlerweile aufgehoben werden konnte die Totalsperre der B50 zwischen Oberwart und Kemeten. Der Bau und Betrieb Burgenland (BBB) ist seit Donnerstagnachmittag mit insgesamt 73 Fahrzeugen und rund 400 Personen im Einsatz bei Straßenräumungen, aber auch bei der Beseitigung von umgestürzten Bäumen. Laut Landessicherheitszentrale (LSZ) gab es in den vergangenen 12 Stunden rund 500 Feuerwehreinsätze mit Schwerpunkt im Mittel- und Südburgenland. Zudem kam es in den Bezirken Güssing und Jennersdorf zu flächigen Stromausfällen. Aufgrund der weiterhin angespannten Wetterlage mit Schneefall und starkem Wind appellieren Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrat Heinrich Dorner an die Bevölkerung, keine unnötigen Fahrten und Risiken auf sich zu nehmen. „Unser großer Dank gilt den Freiwilligen Feuerwehren und allen Einsatzkräften, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bau und Betrieb Burgenland sowie der Netz Burgenland und Burgenland Energie. Sie stehen seit den frühen Morgenstunden unermüdlich im Einsatz, um die Sicherheit, Versorgung und Infrastruktur in unserem Land bestmöglich aufrechtzuerhalten. Dies ist ein eindrucksvoller Beweis für die Zusammenarbeit untereinander und mit der Landessicherheitszentrale – und es zeigt, wie stark der Zusammenhalt im Burgenland ist. Aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflegeheimen und Kliniken sowie in allen Einrichtungen der kritischen Infrastruktur standen heute vor besonderen Herausforderungen, um ihre Arbeitsplätze zu erreichen und eine reibungslose Versorgung zu gewährleisten – auch ihnen gilt unser Dank“, so Landeshauptmann Doskozil und Landesrat Dorner unisono.

Bei den meisten der von der Landessicherheitszentrale (LSZ) gemeldeten Feuerwehreinsätze handelt es sich um Fahrzeugbergungen und die Beseitigung umgestürzter Bäume. Schwerpunkt ist das Mittel- und Südburgenland. Seitens der Feuerwehr wurde der Landesführungsstab eingerichtet.

73 Räumfahrzeuge und rund 300 Personen des Bau und Betrieb Burgenland (BBB) sind seit Donnerstagnachmittag im Schichtbetrieb im Einsatz, um die Straßen des Landes befahrbar zu halten. Allein am Freitagvormittag wurden 2.300 Tonnen Salz verbraucht. Weitere 100 Personen unterstützen bei der Beseitigung von unter der Schneelast umgestürzten Bäumen.

Weiterhin zahlreiche gesperrte Straßen

Für das Nordburgenland kann derzeit leichte Entwarnung gegeben werden: Die Schneekettenpflicht im Nord- und Mittelburgenland wurde aufgehoben.

Dennoch sind weiterhin zahlreiche Straßen, vor allem im Südburgenland gesperrt. Einige Straßensperren werden voraussichtlich bis morgen, Samstag, aufrecht bleiben müssen.

Voraussichtlich bis heute, späten Nachmittag gesperrte Straßen:

Voraussichtlich noch bis morgen, Samstag, gesperrte Straßen:

Stromausfälle in den Bezirken Güssing und Jennersdorf

Durch den starken Schneefall mit teils kräftigem Wind kam es in den Bezirken Güssing und ennersdorf zu flächigen Stromausfällen, die weiterhin andauern. Mehrere Gemeinden verfügen derzeit weder über Strom- noch über Mobilfunkanbindung. Dazu befindet sich die LSZ in ständiger Abstimmung mit der Netz Burgenland.

Aufgrund des Stromausfalls im Bezirk Jennersdorf wird seitens des Roten Kreuzes ein Rettungswagen in der Gemeinde Minihof-Liebau beim Feuerwehrhaus stationiert werden, um eine reibungslose Notfallversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Im Nordburgenland haben die Schneefälle mittlerweile nachgelassen, im Landessüden wird ab dem Abend mit einem Nachlassen der Schneefälle gerechnet. Aufgrund des starken Windes und möglichem Glatteis rechnen Landessicherheitszentrale und Landesfeuerwehrverband auch morgen mit einem erhöhten Einsatzaufkommen.

Quelle: Land Burgenland

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